11.07.2017 – Pressemitteilung

Europäische Landwirte könnten CO2-Emissionen von fünfzig Kohlekraftwerken einsparen – allein durch den Einsatz von konservierender Landwirtschaft (Conservation Agriculture) könnten Emissionen von etwa zwanzig Prozent der europäischen Zielvorgaben eingespart werden.

Berlin, 11. Juli 2017 – Eine umfassende Studie der European Conservation Agriculture Federation (ECAF), die heute publiziert wurde, zeigt, dass europäische Landwirte durch eine Änderung ihrer landwirtschaftlichen Methoden etwa 200 Millionen Tonnen CO2 einsparen könnten. Dies entspricht der Menge an Kohlenstoffdioxid, die durch die Schließung von fünfzig Kohlekraftwerken eingespart wird.

 

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Prof. Gottlieb Basch, Co-Autor der Studie „Conservation Agriculture: Making Climate Change Mitigation and Adaptation Real in Europe“ und Präsident der ECAF, berichtete heute bei der Präsentation des Berichts vor dem Komitee für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung des Europäischen Parlaments, das Potenzial der konservierenden Landwirtschaft (Conservation Agriculture, kurz CA) sei riesig. „Durch die Anwendung von CA auf vier Hektar Land kann die durchschnittliche jährliche Emission eines EU-Bürgers eingespart werden. Bisher existiert noch kein vergleichbarer Lösungsansatz.“

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