Ackerfuchsschwanzprojekt – Projekt beendet


In Schleswig-Holstein koordinierte die GKB e.V. das mittlerweile abgeschlossene Projekt “Entwicklung nachhaltig wirkender Methoden zur Ackerfuchsschwanzbekämpfung”.

Projekttitel

Erkenntnisgewinn aus unterschiedlichen Bodenbearbeitungsverfahren, Fruchtfolgen und dem Einsatz von Pflanzenschutzmitteln um den Ackerfuchsschwanz effektiver bekämpfen und das Samenpotenzial im Boden reduzieren zu können.


  • In den maritim beeinflussten Regionen beeinträchtigt der Ackerfuchsschwanz den Getreide- und Rapsanbau erheblich. In den letzten Jahren hat sich die Situation durch Resistenzprobleme bei vielen Herbiziden stark verschärft.
  • Grund dieser Entwicklung ist, dass unter den gegebenen ökonomischen Zwängen eine Wirtschaftsweise begünstigt wurde, die die Verungrasung durch Ackerfuchsschwanz stark gefördert hat. Vor allem ungenügende Kenntnisse über die spezifische Bodenbearbeitung in Anpassung an die Biologie des Ackerfuchsschwanzes (besonders bei Verzicht auf den Pflug), enge Winterkulturfruchtfolgen bis hin zur Winterweizenmonokultur, frühe Aussaattermine und eine starke Neigung des Ackerfuchsschwanzes zur Resistenzbildung (vor allem gegenüber blattaktiven Mitteln) sowie ein rechtlich eingeschränktes Herbizidspektrum (Dränauflagen) haben die Ungrasproblematik stark gefördert.
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