23.10.2019 – Strohmanagement und Bodenbearbeitung nach Mais

Strohmanagement und Bodenbearbeitung nach Mais – Veranstaltung des

  • Deutschen Maiskomitee e.V.
  • der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL)
  • der Trocknungsgenossenschaft Reding eG und
  • der Gesellschaft für konservierenden Bodenbearbeitung (GKB) e.V.

Strohmanagement und Bodenbearbeitung nach Mais – Fachvorträge und Technik-Demonstration 

Der Anbau von Mais mit den Verwertungsrichtungen Silo-, Energie- und Körnermais/CCM beträgt in Deutschland
ca. 2,6 Mio. Hektar (2018). Etwa 22 % der Ackerfläche werden mit Mais bestellt. Anbauschwerpunkte entstanden
vor allem in Gebieten mit einem hohen Anteil an Nutzviehhaltung und Biogasanlagen.

Dort ergeben sich häufig hohe Anteile von Mais in der Fruchtfolge bis hin zu mehrjährigen Selbstfolgen. Schädlinge
wie zum Beispiel der Maiszünsler haben unter diesen Bedingungen ideale Möglichkeiten zur Entwicklung, da sie in den unteren Stängelabschnitten der Pflanze überdauern können. Fusarium-Pilze finden auf Maisstroh beste Voraussetzungen für eine von Maisresten ausgehende Infektion des nachfolgenden Weizens zur Zeit der Blüte.

Der rasche Abbau von Stoppeln und Maisstroh ist deshalb eine wichtige Voraussetzung, um Strategien gegen diese sehr wichtigen Schaderreger aufzubauen.

Zum Vergrößern des Posters bitte auf das Bild klicken.

Die Zerkleinerung der Reststoffe in möglichst kleine Partikel und das Einmischen in den Boden fördern den biologischen Abbau der Erntereste, vermindern die Überdauerungschancen der Schaderreger und sichern Erträge und Qualitäten. Das Mulchen von Maisstoppeln und Maisstroh ist sowohl in Bodenbewirtschaftungssystemen mit Pflug als auch ohne Pflug eine zwingende Voraussetzung zur Schaderregerbekämpfung.

Rund um dieses Thema liefern die Vorträge und technischen Demonstrationen Hinweise, um diese Probleme im eigenen Betrieb zu bewältigen.

 

 

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