Bioraps hat abgehoben

Georg Doppler
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Bioraps hat abgehoben

Beitrag von Georg Doppler » Samstag 1. November 2008, 22:42

Hallo!
Hab heute mit Schrecken festgestellt, dass mein Raps (Robust, gesät 19.8.) teilweise schon massiv abgehoben hat. Manche Pflanzen sitzen noch einigermaßen unten aber manche sind schon 6-7cm vom Boden weg. Sorte Californium ist viel weiter hinten.
Meine Frage:
Als Biobetrieb scheiden Tebuconazol, Etephon usw. aus daher suche ich nach Alternativen.
Hat jemand eine Ahnung ob Mulchen oder Mähen oberhalb der Vegetationskegel als Notmaßnahme sinnvoll wäre. Der Wetterbericht sagt ja mind. noch eine warme Woche an.
Oder soll ich auf die Unregelmäßigkeit des Bestandes und die damit verbundenen "späteren" Pflanzen hoffen?
Georg
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Georg Doppler
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Re: Bioraps hat abgehoben

Beitrag von Georg Doppler » Sonntag 2. November 2008, 23:14

Und mein Raps wächst weiter - hat keiner eine Idee - oder wenigstens ein "Gefühl"????
Georg
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goos
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Re: Bioraps hat abgehoben

Beitrag von goos » Montag 3. November 2008, 08:54

:mrgreen:


schafe darüber lassen....


.
Der horizont der meisten menschen ist ein kreis mit dem radius 0.,
und das nennen sie ihren standpunkt.
dummheit ist vererbbar, da helfen keine pillen......

Sevib
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Re: Bioraps hat abgehoben

Beitrag von Sevib » Montag 3. November 2008, 09:18

Hallo Georg,

ich habe leider keine Erfahrung mit Raps. Ich würde halt mal versuchen die hälfte ab zu mulchen und den Rest stehen lassen. Ich denke mulchen ist besser als mähen, da beim mähen die großen Blätter evtl. erst anfangen zu faulen als zu verrotten.

Ich kenne einen Biokolegen der sein Wintergetreide im August schon säht und es dann im Oktober noch einmal mulcht, allerdings ist Raps kein Weizen....

Wenn ich dieses Problem hätte würde ich unserem Biolandberater so lange hinterhertelefonieren, bis er irgendwo Infos her bekommt.

Von den Schafen :lol: würde ich abraten, die fressen zu tief.

Viel Erfolg noch mit deinem Raps.

Keppler
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Re: Bioraps hat abgehoben

Beitrag von Keppler » Dienstag 4. November 2008, 19:52

Hallo Herr Doppler,

ich baue zwar schon seit ein paar Jahren keinen Raps mehr, aber ich kann mich noch erinnern, dass der Raps, den wir im Herbst mit dem Güllefass niedergefahren haben, im Frühjahr wieder munter weitergewachsen ist. Es sollte aber trocken sein. Deshalb würde ich es mal mit einer leichten Walze auf einem kleinen Teil der Fläche probieren.

Grüße aus Oberschwaben

Sevib
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Re: Bioraps hat abgehoben

Beitrag von Sevib » Mittwoch 5. November 2008, 19:10

Hallo Georg,

die Teutoburger Ölmühle bietet ihren Bio Rapslieferanten auch Anbauberatung an. Eventuel können die dir ja weiterhelfen, kannst ja mal anrufen. Tel.:+49 (0) 5451 9959-0

...falls es nicht schon zu spät ist...

Herbert Pickel
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Re: Bioraps hat abgehoben

Beitrag von Herbert Pickel » Donnerstag 6. November 2008, 20:56

Hallo.

Also ich hatte im Frähjahr das Vergnügen Herrn Dr. Sommer kennenzulernen. Nach seinen Cultanausführungen nahm ich ihn zur Seite und fragte nach dem Raps wie und was.
Er versicherte mir auch dass er Landwirte kennt die den Raps mulchen um ihn zu bremsen.
Kommentar von Ihm: Sieht zwar schei....e aus aber bringt wirklich was. Ich würde es probieren. Kommt doch der Frost ist er mit ziemlicher Sicherheit sehr gefährdet. so hat man doch seine Möglichkeiten ausgeschöpft.

Gruss
Nopflug
Biolandwirt, Ackerbau, pfluglos, 270 m über NN, 550 mm Niederschlag/Jahr,
bis 40 Bodenpunkte, Frühjahrstrockengebiet, Großraum Erlangen

Tyrolens
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Re: Bioraps hat abgehoben

Beitrag von Tyrolens » Sonntag 9. November 2008, 19:36

Hallo,


und wie tief sollte man abmulchen?


Viele Grüße,

Thomas

Herbert Pickel
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Re: Bioraps hat abgehoben

Beitrag von Herbert Pickel » Montag 10. November 2008, 11:11

Hallo.

Na das kann man sich doch ausmalen. Nicht so tief dass nur noch die Wurzeln über bleiben.
Ich würde den Mulcher schon auf die "Spitze" stellen das nur noch die Kegel stehen.

Gruss
Nopflug

PS Nur meine Meinung!!
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Georg Doppler
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Re: Bioraps hat abgehoben

Beitrag von Georg Doppler » Freitag 14. November 2008, 23:35

Grüß Euch!
Danke für die Ratschläge; ich hab am 6.11. bei strahlendem Sonnenschein eine Teilfläche von ca. 1 ha mit einer uralten Eichenwalze bearbeitet.
Zur Erklärung meiner Bilder:
Es handelt sich um keinen Reinsaatraps. Ich säe zuerst eine Mischung aus großkörnigen Leguminosen und nach ca. 1 Woche erst Raps mit weiteren div. abfrostenden Zwischenfrüchten.
Diese Konkurrenz hat bei der diesjährigen Witterung sicherlich die Hauptschuld am "Abheben" des Rapses gehabt.
Mal sehen ob im Frühjahr ein Effekt zu erkennen sein wird. Ich werd davon berichten.
Georg
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