Absterben von Weizen nach Direktsaat im Rotschwingelbestand

low-tiller
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Re: Absterben von Weizen nach Direktsaat im Rotschwingelbestand

Beitrag von low-tiller » Freitag 7. Mai 2010, 08:34

hallo ,
ich will das thema noch mal aufgreifen , denn ich habe denn ich habe meinen weizen auf ca 10 ha nicht "umgebrochen" bzw durch eine andere kultur ersetzt , weil notiller bekanntlich nicht ackern . :lol:
heute behaupte ich mal es war ein großer fehler , denn jedesmal wenn ich zu diesem schlag fahre dann graust es mich und das ich mit dieser murkserei zur allgemeinen belustigung der ortsansässigen berufskolegen sorge , sollte hier auch jedem kar sein .
zum thema ferndiagnose und mut masungen über die ursache des absterbens über winter bin ich mir heute sicher , das der weizen erfrohren ist, und sonst garnichts !

@ herr döhne ,
auch ich kann auf einige jahre rotschwingelanbau zurück blicken und muß ihnen widersprechen
ich habe es geschaft gute roggen und weizenbestände in direktsaat ins feld zustellen , aber habe auch genau so viele rückschläge einstecken müssen .
was bisher immer gefunst hat , das war sommergetreide nach rotschwingel in no-till !
wir werden bei uns noch einige versuche in einer überschaubaren größenordnung mit wintergetreide nach rotschwingel fahren , aber den größten teil mit sommerhafer oder sommergerste bestellen , denn damit hatten wir zu 100% erfolg .
gruß jürgen mayer
nord-östliches niedersachsen , leichter heidesand grundwasserfern und flußmarsch grundwassernah , bis auf neu übernommene flächen 100 % notill , scheibendrille mit unterfußdüngung und 25cm reihenabstand , low-tech und low-input .

Kohl
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Re: Absterben von Weizen nach Direktsaat im Rotschwingelbestand

Beitrag von Kohl » Freitag 7. Mai 2010, 11:19

Hallo low-tiller,

rette was noch zu retten ist :!:
Wenn der Weizen jetzt noch ums überlebenkämpft wär ein Mais in Direktsaat doch eine Überlegung wert.

Im letzten Jahr hatten wir auch eine grenzwertige Weizenparzelle....war eine hervorragende "Zwischenfrucht " für den Mais mit bester Bodengare......
100% Mulchsaat, konventinell, Scheibenschardrilltechnik
50% Wintergetreide, 50% Silomais,
100% Zwischenfrüchte nach Getreide

low-tiller
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Re: Absterben von Weizen nach Direktsaat im Rotschwingelbestand

Beitrag von low-tiller » Freitag 7. Mai 2010, 13:34

Kohl hat geschrieben:Hallo low-tiller,

rette was noch zu retten ist :!:
Wenn der Weizen jetzt noch ums überlebenkämpft wär ein Mais in Direktsaat doch eine Überlegung wert.

Im letzten Jahr hatten wir auch eine grenzwertige Weizenparzelle....war eine hervorragende "Zwischenfrucht " für den Mais mit bester Bodengare......
never !
da ärger ich mich lieber bis zur ernte über den beschissenen weizen , als im herbst über einen zerfurchten acker !
nee im ernst ,
so lange wie ich mir die no-till ideologie nicht abgeschminkt habe will ich keinen biogasmais bauen und bei körnermais habe ich vor 15 jahren schon mein lehrgeld bezahlt , den sollen die bauen , die das klima dafür haben .
betriebswirtschaftlich bin ich nit meiner bisherigen vorgehensweise warscheinlich auf dem richtigen weg , aber mein "ackerbauerego" leidet doch sehr beim anblick dieses schlages und das blöde gelaber der treckergern- und vielfahrer hat inzwischen auch schon unsere familie entzweit ....... , nun ja , wer den schaden hat , der braucht nicht für den spott zu sorgen , aber der begriff schaden ist halt relativ :mrgreen:
nord-östliches niedersachsen , leichter heidesand grundwasserfern und flußmarsch grundwassernah , bis auf neu übernommene flächen 100 % notill , scheibendrille mit unterfußdüngung und 25cm reihenabstand , low-tech und low-input .

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