Glyphosatschaden an Rübe?

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obermaier stephan
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Glyphosatschaden an Rübe?

Beitrag von obermaier stephan » Dienstag 22. Mai 2018, 12:53

Hallo Zusammen,

seit wochen begutachte ich nun unsere Rüben, da ein starker Stress zu verzeichnen ist. Die dahinvegetierenden Rüben sehen seit dem Auflaufen aus wie stehende Osterhasenohren, sehr langsames Wachstum.
Mittlerweile ist die 3. NAK mit verhaltenen Mengen durchgeführt. Da dieser Zustand seit dem Auflauf der Rüben zu verzeichnen ist, denke ich an eine Schädigung des Glyphosates.
Böden sind sehr schluffhaltig aber von der der Struktur her Top. Rüben wurden Direkt in die Zwischenfrucht gesät (Mischung aus Ackerbohne, Rauhafer, Alexklee, Phazelia und Öllein). Schlitz bei der Saat war sofort mit krümeliger Erde bedeckt.
Glyphosateinsatz 2 Tage nach der Saat mit 4l/360er + 5kg SSA + 0,4l X-change. Die hohe Menge wegen großem Durchwuchsraps. Das ganze war die letzten Jahre eigentlich nicht der Fall. Niederschlag eine Woche nach der Saat 4l/m² und jetzt am Donnerstag 18l/m² - endlich, denn es ist so trocken wie noch nie...

Kann jemand dazu was sagen, ähnliche Probleme/Erfahrungen?
Danke für eine Antwort!

Gruß Stephan
seit 2002 Pfluglos, (ZF)ZR-WW-WR-WW-(ZF)-WW, 7,8°C im Mittel, 680mm Niederschlag, BP 60-71 toniger Lehm

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