Zwischenfrucht zwischen WW und WW

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obermaier stephan
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Zwischenfrucht zwischen WW und WW

Beitrag von obermaier stephan » Dienstag 22. Mai 2018, 13:09

Hallo zusammen,

nachdem es heuer so trocken ist wie noch nie, denke ich das die Winterweizenernte locker 14 Tage eher stattfinden wird. In der Vergangenheit säte ich oft zwischen WW und WW eine Mischung aus Ramtill und Buchweizen. Ist günstig und macht auf 6 Wochen ordentlich Masse. Wenn jetzt dann mehr Zeit wäre bin ich am Überlegen was mehr Sinn hätte. In der Fruchtfolge ist Raps und Rübe, Gülle oder Mist steht zur Verfügung...
Denke an eine Mischung aus Erbse/Hafer/Buchweizen...

Danke für eine Antwort!

Gruß
Stephan
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Konrad Steinert
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Re: Zwischenfrucht zwischen WW und WW

Beitrag von Konrad Steinert » Donnerstag 24. Mai 2018, 12:28

Eigentlich gibt es in dieser Konstellation kaum Beschränkungen, wegen dem Raps sollten aber keine Kruziferen wie Senf/Ölrettich mit rein. Vor Zuckerrüben wäre auf Buchweizen zu verzichten, aber es geht ja hier um Weizen-Weizen. Sonnenblumen würden evt. auch gut passen, die sind sehr schnellwüchsig.

obermaier stephan
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Re: Zwischenfrucht zwischen WW und WW

Beitrag von obermaier stephan » Dienstag 18. September 2018, 11:09

Servus,

Zwischenfrucht zwischen WW und WW hab ich jetzt 80kg Ackerbohne, 80kg Erbse und 15kg Buchweizen genommen gesät bei der Stoppelbearbeitung bei gleichzeitiger Gülleeinarbeitung. Saattermin 2.8., Ackerbohne und Erbsen mit Wiegestreuer auf 24 m gestreut, Buchweizen mit Lehnerstreuer auf Köckerling Quadro gestreut. Bodenbearbeitung etwas tiefer auf 15cm um etwas feuchteren Boden zur Keimung zu haben. Wuchshöhe ist jetzt knapp 1 Meter. Buchweizen beginnt zu blühen, Erbse und Bohne ist bereits in der Blüte. Schnelle Keimung und Aufgang nach der Saat, da es 3l geregnet hat. Anschließend Wachstumsstop bis Letzte Augustwoche. Dann Landregen mit 30l (Gott sei Dank), seitdem richtiges und flottes Wachstum,...
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Re: Zwischenfrucht zwischen WW und WW

Beitrag von obermaier stephan » Montag 24. September 2018, 10:38

Habe den Zwischenfruchtbestand jetzt bearbeitet. Ziel ist eine Flächenrotte zu probieren. Da keine Fräse zur Verfügung steht musste der vorhandene Kreiselgrubber ran. Bodenbearbeitung 3cm tief volle Zapfwellendrehzahl und 11km/h Fahrgeschwindigkeit. Bestand hatte jetzt einen Meter nach dem warmen Wetter mit 27 Grad. Erbse hat bereits Schoten angesetzt. Einen Frontpacker nutzte ich zusätzlich um den Bestand schon mal umzulegen, der Effekt vom Kreiselgubber war dann besser. Ich denke, dass eine Fräse nur bei Umbrücken von Kleegras und Gräsermischungen evtl. auch Winterharte Mischungen im Frühjahr notwendig ist. Das ganze trocknete sehr schnell ab bei der Hitze. Jetzt hat es 15l geregnet, somit steht demnächst das einmischen mit dem Grubber am Plan mit anschließendem Nachwalzen.
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Re: Zwischenfrucht zwischen WW und WW

Beitrag von obermaier stephan » Montag 24. September 2018, 11:02

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Re: Zwischenfrucht zwischen WW und WW

Beitrag von obermaier stephan » Montag 24. September 2018, 11:02

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Re: Zwischenfrucht zwischen WW und WW

Beitrag von obermaier stephan » Montag 24. September 2018, 11:38

Video von der Aktion gibts jetzt auch: https://www.youtube.com/watch?v=KTWShOy-Zz8
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Re: Zwischenfrucht zwischen WW und WW

Beitrag von obermaier stephan » Freitag 12. Oktober 2018, 13:57

Bei der Weizenaussaat. Rechter Rand vom Foto ist noch nicht gesät...
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Re: Zwischenfrucht zwischen WW und WW

Beitrag von Heiner » Samstag 12. Januar 2019, 19:28

Hallo,

ihr habt es in Bayern ja gut, dass ihr zu Sommerzwischenfrüchten düngen dürft.
Ich habe in 2018 allerdings nach WG vor WW eine ähnliche Mischung gefahren.
Da gab es zu Erbse, Bohne und Buchweizen Sonnenblumen.
Aufgrund der Trockenheit ist das ganze dann aber nicht übermäßig üppig geworden, machte dann von der Bearbeitbarkeit her aber keine Probleme.

Komposttee004.jpg
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Re: Zwischenfrucht zwischen WW und WW

Beitrag von Heiner » Dienstag 6. August 2019, 07:29

Hallo,
in diesem Thema, welches ich für den Humusaufbau und die Verbesserung der Bodenbiologie sehr wichtig halte, möchte ich hiermit kundtun, dass ich gerade nach Wintergerste die Problematik um das Ausfallgetreide für essentiell halte.
Gerade die Gerste keimt sehr zügig und ist sehr frohwüchsig, was Probleme mit sich bringt :
Nährstoffentzug gegen die Zwischenfrucht, Begünstigung des Auftretens von Feldmäusen, die aktuell mangels Zulassung von Rodentiziden in Vogelschutz und Naturschutzgebieten nicht mehr zu bekämpfen sind, Blattläuse als Virenüberträger des Gelbverzwergungsvirus vom Ausfallgetreide auf die folgende Neuansaat.

Daher hatte ich einen Antrag gem. §22 PflSchG auf Genehmigung von Gramiziden in Zwischenfruchtmischungen gestellt.
Mir ist mittlerweile mitgeteilt worden, dass der Antrag so keine Aussicht auf Erfolg hat, und ich ihn gebührenfrei zurückziehen könnte. Ich habe aber die Sachlage dargelegt und zum Ausdruck gebracht, dass ich ganz gerne das Dokument hätte, um der Politik darzulegen wie sehr die grüne Verbotspolitik (die mittlerweile auch von schwarzen Regierungen betrieben wird ) der Ökologie schadet.
Auch im Hinblick auf anstehende Herausforderungen wie den Wegfall von Glyfosat brauchen wir neue Strategien die ökologisch wertvoll sind, da bodenschonend und humusaufbauend und nicht die Rückkehr zu Pflug oder sehr intensiver Bodenbearbeitung.
Mir ist daher zumindest ein Anhörungstermin im Herbst zugesagt, womit ich hoffe dieses Thema auch auf ministerielle Ebene zum Gespräch zu bringen.

Heiner

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