Zuckerrüben

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David Galle
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Zuckerrüben

Beitrag von David Galle » Sonntag 15. Mai 2011, 20:05

Hallo,
Habe noch ein Unterforum für die Z-Rüben eingerichtet.
Dieses Jahr sind meine Z-Rüben mehr als besch...eiden gegenüber denen der Pflugfurche.
Vorfrucht W-Weizen , 1 x gescheibt im Spätherbst , Saatbeetbereitung mit der Cambrigwalze , Saat am 14.03 , vier NAK’s
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David

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Flöthe
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Re: Zuckerrüben

Beitrag von Flöthe » Sonntag 15. Mai 2011, 21:09

Hallo David,
der Unterschied zwischen den beiden Flächen ist offensichtlich. Welche Ursache hast Du beobachtet - oder was vermutest Du ?
Gruß Hermann

Rudi Kuttner
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Re: Zuckerrüben

Beitrag von Rudi Kuttner » Montag 16. Mai 2011, 14:16

Hallo David,

war vielleicht Debut bei Deinen 4 NAK´s dabei, den das tut den Rüben teilweise auch sehr weh? Oder war der Aufgang von Haus aus nicht optimal ( Ablage in ausgedorrte Erde, usw.)?

Mit freundlichen Grüssen aus Niederösterreich

Rudi Kuttner
Konv. Betrieb, Ferkelerzeuger mit Aufzucht bis 31 kg 2 GVE;
Seehöhe: 215m; 600mm Niederschlag; Boden: Sandiger Lehm teilw. steinig;
Kulturen: KM, SM f. Biogas, WG, WW, ZR, Ölkürbis; nach Getreide immer Begrünung; pfluglos seit 1996;

low-tiller
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Re: Zuckerrüben

Beitrag von low-tiller » Dienstag 17. Mai 2011, 13:48

hallo david ,
mal ne dumme frage , was hattest du im weizen an hebiziden eingestzt ?
noch ne frage, sind das senfstengel oder stroh an der oberfläche ?
nord-östliches niedersachsen , leichter heidesand grundwasserfern und flußmarsch grundwassernah , bis auf neu übernommene flächen 100 % notill , scheibendrille mit unterfußdüngung und 25cm reihenabstand , low-tech und low-input .

David Galle
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Re: Zuckerrüben

Beitrag von David Galle » Mittwoch 18. Mai 2011, 19:07

Hallo,

zu den Fragen :
der grüne Rübenschlag ist meinem Nachbar, - gepflügt Herbstfurche , - Saatbeetbereitung mit der Saatbeetkombi im Frühjahr
unser Schlag wurde im Spätherbst mit der schweren Scheibenegge gescheibt fertig
Forfrucht W-Weizen – Herbizide 0,75 Starane xl + 70 gr Biatlon + 0,9 Axial also eigentlich keine Bodenwirkung
auf dem Bild , das sind Strohreste, keine Zwichenfrucht anbau
David

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low-tiller
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Re: Zuckerrüben

Beitrag von low-tiller » Donnerstag 19. Mai 2011, 14:13

David Galle hat geschrieben:Hallo,


unser Schlag wurde im Spätherbst mit der schweren Scheibenegge gescheibt fertig
Forfrucht W-Weizen – Herbizide 0,75 Starane xl + 70 gr Biatlon + 0,9 Axial also eigentlich keine Bodenwirkung
auch wenn mir jetzt einige , gedanklich einen vogel zeigen ,
aber rückstände , welche die rüben geschädigt haben , würde ich nicht ausschließen !
nord-östliches niedersachsen , leichter heidesand grundwasserfern und flußmarsch grundwassernah , bis auf neu übernommene flächen 100 % notill , scheibendrille mit unterfußdüngung und 25cm reihenabstand , low-tech und low-input .

Stefan
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Re: Zuckerrüben

Beitrag von Stefan » Donnerstag 19. Mai 2011, 18:31

oder Round-up im Vor-/Nachauflauf. +/- 2 Tage um die Saat. Das mögen Rübenkeimlinge auch nicht immer gerne, besonders wenn viel organische Masse aufliegt.
An der Art der Bodenbearbeitung liegt es meiner Ansicht nach nicht. Siehe Bild
Vorfrucht WW + ZWF Senf, 2xKSE flach im Herbst inkl ZWF-Saat + 1x Kombination im Frühjahr. Glyphosat 12 Tage vor der Saat, Saat am 23. März, Bild vom 24.4. Da sind alle da und vital (jetzt bei der Sommerhitze weniger)

grüsse
stefan
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David Galle
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Re: Zuckerrüben

Beitrag von David Galle » Donnerstag 19. Mai 2011, 20:06

Hallo,
zuerst einmal für uns erfreulich, wir hatten Regen. Das ist wenn Wasser vom Himmel fällt!! :lol: Ein kleines Gewitter, in der Summe um die13 mm.
Zu den Rüben:
Heute morgen hatte ich ein Vertreter der Industrie auf dem Hof, wir haben eine Feldfahrt gemacht. Unter anderem waren wir auch an dem Rübenschlag. Es ist ein Bestand von ca. 60 000 Rüben, die in ihrer Entwicklung deutlich zurück sind. Als Ursache haben wir eine zu flache Ablage heraus kristallisiert, aus folgenden Gründen:
- wir haben Rübenpillen gefunden , die nicht geplatzt sondern vertrocknet sind
- da die einzigste Bodenbearbeitung schon im Spätherbst war und wir in diesem Winter seit langen mal wieder eine geschlossene Schneedecke hatten, die die oberste Bodenschicht doch stark zurückverfestigt hat, so das ich mit meiner alten Sätechnik nicht tief genug ablegen konnte.
- Dies würde auch für die erste Rübenreihe meines Nachbarn zutreffen, die er in die Pflugfurche gesät hat. Das Sägerät konnte den Höhenunterschied nicht voll ausgleichen und die Rübenreihe wurde flacher abgelegt. Diese ist auch gegenüber dem restlichen Bestand deutlich kleiner.

Vielleicht hilft ja der Regen jetzt um wenigsten noch einen halbwegs vernünftigen Ertrag zu bekommen.
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David

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