Bodenuntersuchung

rettel
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Re: Bodenuntersuchung

Beitrag von rettel » Montag 12. Juli 2010, 11:14

Der Grund für den geringen Düngebedarf beim Miscanthus ist ganz einfach.
Die oberirdischen Teile sterben im Herbst/Winter so langsam ab. Die Nährstoffe werden dabei von den oberirdischen Teilen der Pflanze zurück in die Wurzel verlagert. Deshalb wartet man mit der Ernte auch möglichst lange ab und häckselt den Miscanthus erst etwa Ende April, um so eine größtmögliche Umverlagerung zu erreichen. Aus den nun in der Wurzel gespeicherten Nährstoffen kann die Pflanze wieder einen ordentlichen Ertrag bilden und CO2 aus der Luft binden bis das ganze Spielchen wieder von vorne losgeht.

joe_d
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Re: Bodenuntersuchung

Beitrag von joe_d » Montag 12. Juli 2010, 20:27

wo wir dann wieder beim Thema Humus angelangt sind...
die Oberösterreichische Wasserschutzberatung, hat auf Lysimeterbasis, die N-Auswaschung in den ersten beiden Jahren nach einen Wiesenumbruch, 6000kg N in der ausgewaschenen Bodenlösung gemessen.
Was sind da schon die paar kg N die konventionell ausgebracht werden?
b.z.w. was passiert da wirklich?

mfg Joe
als das Leben vom Wasser auf das Land kam, wurden tendenziell von jenen die Geschlechtsorgane immer schöner, die ihre Verdauungsorgane in den Boden trieben, gegen über jenen die sie mit sich herumtrugen.....

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