Welcher Grubber??

Bayer40
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Re: Welcher Grubber??

Beitrag von Bayer40 » Dienstag 30. Dezember 2008, 10:57

Hallo!

NOCH mal 2 FRAGEN:
Zusatzfrage an die Köckerling Spezialisten:
Funktionieren die "Glattstreicher" hinter den Zinken auch
bei großen Maisstroh mengen?? Verstopfungen bzw. können sich
große haufen zusammenschieben bzw. bilden??
Hab mir schon einige Geräte angesehen, habe aber leider den
Köckerling Triomix nie auf Maisstroh beobachten können.
Horsch habe ich gesehen-mit den gezackten Verteilscheiben auch große
Strohmengen kein Verstopfen.

2) Ein Pflanzenbauberater hat auf einem Vortrag gesagt das in unserer
Gegend mit unseren "schweren Ton-Lehm-Böden" die Walze so leicht als möglich
sein soll-da meistens sowieso zu naß gearbeitet wird und der boden
mit schweren Walzen gleich wieder in zu feuchtem Zustand rückverfestigt wird.
Kollegen von mir haben die Federstempelwalze drauf und Köckerling wirbt
mit der STS - Boden auf Boden
Eure meinungen dazu???

Danke für eure informationen
und einen guten rutsch ins 2009er Jahr
wünscht euch

Bayer40

Andreas Lemke
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Re: Welcher Grubber??

Beitrag von Andreas Lemke » Dienstag 30. Dezember 2008, 12:41

Moin also wir haben den Quadro von Köckerling 4,60m probiert auf einer Körnermais Fläche und ich muss leider sagen hat mir persönlich gar nicht gefallen .
Sah alles so durch einander aus :lol: weiß auch nicht wie ich es beschreiben soll, teilweise bissel Häufchen gezogen usw.

Haben dann wieder die Kurzscheibenegge genommen sieht fürs Auge irgendwie besser aus !


Ps: habe die Grubber auf einer Ausfall-getreide-fläche probiert da hat er wie zu erwarten Tadel los Funktioniert, daß Körnermaisstroh ist eh eine Sache für sich !

Achso und auf einer anderen KM Fläche habe ich gemulcht und dann gescheibt und am 11.11.08 Rogen mit der Ultima gesät, dachte nicht das der Roggen so gut aufläuft :D weil doch recht viel KM-Stroh noch oben drauf lag!

@Bayer40 und eine Scheibenegge oder KSE soll es nicht sein ?

firster

Re: Welcher Grubber??

Beitrag von firster » Montag 19. Januar 2009, 09:40

Hallo alle zusammen . Ich hätt da mal ne Frage an MATTHIAS KOHL .Da ich auf der suche nach einer KSE bin und ich ähnliche Bedingungen habe wie du (viele steine ,flachgründig) ,wollte ich fragen mit welcher KSE du arbeitest ? Einsatzbereich wäre bei mir Stoppelbearbeitung und Saatbettbereitung .

Kohl
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Re: Welcher Grubber??

Beitrag von Kohl » Dienstag 20. Januar 2009, 12:31

Hallo,

wir haben vor drei Jahren mit einer Unia KSE angefangen...nach einer halben Saison war das Teil schrottreif :(

Anfang 07 kauften wir einen Catros 3m von Amazone. Das Gerät hat mittlerweile etwa 1000-1200 ha gearbeitet, die vordere Scheibenreihe wurde vor kurzem gewechselt (Scheiben etwa 300€ und eine Stunde Arbeit). Die hintere Reihe wird beim nächsten Wechsel der vorderen getauscht.

Wichtig ist bei jeder KSE eine hydraulische Verstellmöglichkeit der Arbeitstiefe, da nur so sichergestellt ist, dass Änderungen auch durchgeführt werden.
100% Mulchsaat, konventinell, Scheibenschardrilltechnik
50% Wintergetreide, 50% Silomais,
100% Zwischenfrüchte nach Getreide

firster

Re: Welcher Grubber??

Beitrag von firster » Dienstag 20. Januar 2009, 19:53

Hallo .
Danke Matthias für deine Antwort , ich wusste nicht dass es eine hydrauliche tiefeneinstellung für den Catros gibt werd mich mal bei meinem Händler informieren .

Bayer40
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Re: Welcher Grubber??

Beitrag von Bayer40 » Mittwoch 18. April 2012, 20:45

Hat jemand den Kongskilde Vibroflex im Einsatz?
Erfahrungen? wie tief kommt man bei schweren Böden wirklich rein??

Ernst Döhne
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Re: Welcher Grubber??

Beitrag von Ernst Döhne » Samstag 21. April 2012, 00:01

Hallo,

ich habe ihn seit zwei Jahren.
Setze den Grubber zur ganz flachen, so flach es irgend geht,
als auch zur mittleren Tiefe 10-15 cm ein.
Viel tiefer will ich auch nicht rum wühlen.
Die Flügelschare habe ich weggelassen und nehme nur die schmalen Schare.
Der Grubber ist recht leichtzügig.
Gerade auf meinen Tonböden passt er hin.
Hintendran habe ich die Federbandwalze von Hendlmeier.
Die Bilder sind von diesem Frühjahr, Weizenumbruch, Saatbettbereitung.
Bei weiteren Fragen bitte melden.

Gruß Ernst
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Ackerbau auf Ton bis sandigen Lehm im Realteilungsgebiet.
Mulchsaat seit 1980, jetzt mit Zinkenschartechnik.
Fruchtfolge mit Raps, W.Weizen, W.Gerste etwas Mais.
Nordhessisches Bergland bei Kassel.
Gruß Ernst Döhne

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Re: Welcher Grubber??

Beitrag von Bayer40 » Montag 19. August 2013, 15:28

Hallo,
hat jemand erfahrungen mit dem Grubber der Firma Bremer Modell "Champion"
auf schweren Ton Lehm Böden??
Wäre in der Anschaffung um ca. 25% günstiger.
ISt die Arbeit mit Horsch Terrano oder Köckerling Trio vergleichbar?

Grüße aus de trockenen Bayern

Stefan
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Re: Welcher Grubber??

Beitrag von Stefan » Mittwoch 28. August 2013, 10:26

Hallo Bayer40,

Bremer sind gut gemachte Produkte, die leider im Wiederverkauf problematisch sind. Ihc konnte einen Champion mal mit starren Zinken probieren, der bei uns Trockengebiet nicht funktioniert hat. Thema Einzug und Krümelung.
Schwere Böden haben wir auch, aus diesem Grund habe ich mir einen gebrauchten Lemken Thorit gekauft, der die Anforderungen sehr gut erfüllt. Besonders tiefe Bearbeitung mit Schmalscharen ist damit Klasse.

gruss
Stefan
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- Landwirtschaft nah an der Natur -
Mulchsaat, Konventionell, LUZ (25%), Getreide (50%), ZR (25%), ZWF nach Getreide, Nordbayern, Trockengebiet

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