Welcher Grubber??

Bayer40
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Welcher Grubber??

Beitrag von Bayer40 » Freitag 31. Oktober 2008, 10:52

Hallo zusammen!
Möchte meine Betrieb in Bayern auf Mulchsaat umstellen.Früchte am Betrieb
WW, Silo und Körnermais, Winterkörnerraps
Suche einen geeigneten Grubber für die tiefenlockerung.
ca. 850mm Niederschläge, es sind auch schwerere Standorte mit ton-lehm Böden vorhanden.
Bei uns gibt es einige Horschgeräte(FX) wie seht Ihr diese?
Welche Erfahrungen habt IHr mit Lemken, Rabe und Köckerling?
ISt generell ww nach Silo-körnermais möglich??(Fusarien,Zünsler)
Mulchen ist ja nach Silomais schwierig - viel plattgewalzt, kann man nicht sauber mulchen--Fräse?? oder welche fabrikate kommen am besten zurecht??

Danke für Eure Hilfe
Gruß aus Bayern

Andreas Lemke
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Re: Welcher Grubber??

Beitrag von Andreas Lemke » Samstag 1. November 2008, 19:41

Also ich denke das da Köckerling gut Arneit leistet robustund der Service stimmt auch zwecks erzatzteile und wenn mal was Kaputt geht !!!

Wir haben zwar bloß einen 2 balkigen von Köckerling der für die Mulchsaat wohl nicht mehr unbedingt geeignet ist aber ist ist halt da , der 4 balkige von Köckerling ist da wohl besser zu gebrauchen habe ihn auch schon mal gesehen im Einsatz und sah sehr gut aus !!

Denn 4 balkigen bekomme ich wohl in ca 1-2 Wochen als Vorführer wollte damit die Körnermais flächen ein bissel bearbeiten , dann kann ich vielleicht mehr dazu sagen ob er es packt oder versagt !!!

joe
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Re: Welcher Grubber??

Beitrag von joe » Sonntag 30. November 2008, 21:45

Servus, ich arbeite auf steinigen Böden und lehmigen Sand mit einem Agrifamr Grubber. Schon die Konstruktion und der Material aufwand den der Hersteller treibt hat mich überzeugt. Andere Herstelelr sind mit zu filigran.

Kohl
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Re: Welcher Grubber??

Beitrag von Kohl » Montag 1. Dezember 2008, 09:53

hallo,

muß es den ein eigener grubber sein :?:
Ich kenne den flächenumfang ja nicht, aber grubbern ist doch meist nicht so zeitgebunden und die geräte sind recht robust......miete dir über ein, zwei jahre verschiedene maschinen, dann siehst du am besten was bei dir geht und was nicht....

ich verzichte aufgrund von steinen seit vier jahren komplett auf den grubber, arbeite bei mais und getreide nur mit kurzscheibenegge und scheibenschardrillmaschine......steine sind kein thema mehr....

bei raps kann sollte man aber nicht auf eine tiefere lockerung verzichten...
100% Mulchsaat, konventinell, Scheibenschardrilltechnik
50% Wintergetreide, 50% Silomais,
100% Zwischenfrüchte nach Getreide

goos
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Re: Welcher Grubber??

Beitrag von goos » Montag 1. Dezember 2008, 09:59

:mrgreen:
bei raps kann sollte man aber nicht auf eine tiefere lockerung verzichten...
stimmt nicht unbedingt !


goos
Der horizont der meisten menschen ist ein kreis mit dem radius 0.,
und das nennen sie ihren standpunkt.
dummheit ist vererbbar, da helfen keine pillen......

Bayer40
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Re: Welcher Grubber?? Frage an Hr. Steinert bzw. an alle

Beitrag von Bayer40 » Dienstag 2. Dezember 2008, 10:16

Servus!

Danke für Eure meinungen, Auslastung ist gesichert
Gibt es direkte unterschiede in der Arbeitsweise auf schweren Böden
von Horsch Terrano FX und Köckerling Triomix?
Zugkraft, Mischung, etc.

Wie geht Ihr mit der Zünslerproblematik um, da in der aktuellen LOP
steht das die Larven in plattgewalzten Stänglen überleben?

Kohl
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Re: Welcher Grubber??

Beitrag von Kohl » Dienstag 2. Dezember 2008, 15:16

Hallo Bayer,

ich denke eine pauschale Antwort dürfte schwierig sein....es gibt für jeden Grubber unterschiedliche Schare und Walzen, die die Arbeitsqualität und den Leistungsbedarf stark beeinflußen.

Ich würde Wert legen auf Schnellwechselsysteme für die Schare, und eine gute Walze für meine Verhältnisse. Es hängt auch wesentlich davon ab, ob Du den Grubber nur für tiefe Arbeiten nutzen willst, oder ob Du auch Saatbeetbereitung durchführen willst.


Wenn die Auslastung sehr gut ist, spielt der Preis eine geringere Rolle :!:

Ich bin dazu übergegangen, alle neue Maschinen mit elektronischen Rütteluhren auszurüsten und kostendeckend zu vermieten....so kann ich die Festkosten auf größere Flächen umlegen und mich ein paar Jahre früher von den Maschinen trennen, denn der technische Fortschritt wird weitergehn :!: :!:

Zum Zünsler:

Ich habe einen Silomaisanteil von 50%, arbeite seit etwa 10 Jahren pfluglos, seit mehreren Jahren nur noch mit Kurzscheibenegge....der Zünslerbefall ändert sich stark von Jahr zu Jahr und von Sorte zu Sorte.....ich kann aber keinen Einfluß der Bodenbearbeitung erkennen :!:
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Florian Hille
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Re: Welcher Grubber??

Beitrag von Florian Hille » Dienstag 2. Dezember 2008, 16:55

Hallo Mathias,

wie geht das, 50% Silomais und nur Kurzscheibenegge?
Ist ein Parapflug dein bester Freund oder machst Du z.B. Untersaaten
im Mais um bei der Ernte erst garkeine Verdichtungen entstehen zu lassen?

Nette Grüße,

Florian
Heimat Cottbus; großes Interesse an Methoden alternativer Landwirtschaft seit einigen Jahren; Laufbahn: Abitur; Praktikas
im Ackerbau ( Bio-Dyn, / Direktsaat etc.) ; Lehre zum Ldw. ( Direktsaatbetrieb) nach 2 Jahren bestanden

Kohl
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Re: Welcher Grubber??

Beitrag von Kohl » Dienstag 2. Dezember 2008, 21:17

Hallo,
nein, einen Parapflug oder ähnliches gibt es nicht.....ich habe auch keinen Grubber mehr im Einsatz, da ein großer Teil der Flächen sehr flachgründig ist.....

Seit etwa drei Jahren arbeiten wir ausschließlich mir einer Kurzscheibenegge.....

Ok, mittlerweile mit der Zweiten, denn ein polnisches Fabrikat hatten wir nach der ersten Saison leider schon zerlegt :(

Die Tragfähigkeit der Böden hat sich enorm verbessert und so entstehen weder beim Güllefahren noch bei der Maisernte nennenswerte Spuren. Alle Flächen werden mit Zwischenfrüchten bestellt, die bei einer Gülledüngung hohe Massen produzieren.
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Bene
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Re: Welcher Grubber??

Beitrag von Bene » Donnerstag 4. Dezember 2008, 10:43

Hallo,

wir hatten im letzten Sommer drei Grubber zum vorführen, den Kverneland CLC Pro mit Dachringwalze, den Horsch Terano FX mit Federstempelwalze und den Köckerling Triomix mit STS - Walze und Steinsicherung über Federn. Die beiden anderen waren mit Abscherschrauben ausgestattet. Wir arbeiten fast ausschließlich auf schweren Tonböden. Von der Arbeitsqualität gab es keine großen Unterschiede, außer daß sich der Horsch mehr aufschaukelte. Wir konnten den Köckerling auch nach 30 mm Regen testen und die STS Walze setzte sich nicht zu. Aus diesem Grund und aufgrund des Preises haben wir den Köckerling sofort behalten.
Wir haben auch viel Silomais und bauen überall Winterweizen oder Wintergerste nach. Nach dem Hächseln werden die Maisstoppeln abgemulcht ( so gut es geht). Bei Silomais sehe ich die Zünslerproblematik nicht ganz so schlimm, da die Larven fast alle noch im Stängel sitzen und mit weggehäckselt werden.

Gruß

Bene

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