Grubberwahl? Walze?

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Rainer Klenk
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Grubberwahl? Walze?

Beitrag von Rainer Klenk » Donnerstag 16. Juli 2009, 11:06

Hallo,

Bin momentan am Grubbertesten und in die engere Auswahl kommt ein
-Horsch Terrano fx 3m steingesichert mit Scheibennivelatoren und Federstempelwalze
-Köckerling Trio 3m steingesichert mit Zustreichernivelatoren und STS Walze

Verwenden will ich Ihn an einem Fendt mit 180 Ps zur Stoppel u Grundbodenbearbeitung
und mit John Deere mit 105 PS zum Gülleeinarbeiten in bearbeiteten lockeren Boden.
evtl auch zum Maisfeld vorbereiten.

Bin Biogasbetrieb deshalb keine Anforderung an hohe Rückverfestigung zum schnelle Ankeimen von Ausfallgetreide, sondern eher gute Krümmelung zur Saatbettvorbereitung von Maisfeld und nach Maisernte zur Vorarbeit für die Triticaleaussaat mit Kreiselgrubber. Will natürlich möglichst nicht mehr pflügen
Wir habe sehr wechselnde Böden alles dabei.

Was würdet Ihr empfehlen. Vor/Nachteile.
Der Horsch würde im Moment etwas günstiger sein.

Vielen Dank für die Antworten

Rainer Klenk
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Re: Grubberwahl? Walze?

Beitrag von Rainer Klenk » Dienstag 4. August 2009, 10:09

Servus,

hat denn keiner von euch mit den beiden Grubbern Erfahrungswerte?

Bin jetzt noch auf eine dritte alternative gestosssen und zwar ein

Einböck Hurricane vierbalkig mit 15 Doppelherzscharen auf 3m mit Einebnungsscheiben und Novawalze (wie STS von Köckerling) allerdings ohne Steinsicherung.

Mein Senior meint er würde den nehmen weil vierbalkig und besserer Mischwirkung.

Hatt von Euch jemand Erfahrungen mit solchen Grubbern?

Vielen Dank für die Antworten.

Konrad Steinert
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Re: Grubberwahl? Walze?

Beitrag von Konrad Steinert » Freitag 7. August 2009, 13:25

Letztlich ist es schwierig, bei ähnlich aufgebauten und inzwischen weitgehend ausgereiften Geräten wie Grubbern das optimale Gerät zu empfehlen. In vielen Fällen kann ja außerdem noch eine Anpassung nach Kundenwunsch erfolgen, z.B. durch Schnellwechseleinrichtungen beim Schar und Anbau verschiedener Druckrollen. Generell sollte man beim Grubber nicht nur nach dem Preis schauen, sondern vor allem nach Stabilität und die Ersatzteilkosten, da Verschleißteile bei allen Bodenbearbeitungsgeräten in der Regel auf die Lebensdauer gesehen meist höhere Kosten verursachen als die Abschreibung. Mit einem vierbalkigem Grubber erreichen Sie auf jeden Fall eine bessere Krümelung und Stroheinmischung. Allerdings wird das Gerät dann meist recht lang und sollte dann besser aufgesattelt gefahren werden.
Dr. Konrad Steinert
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joe_d
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Re: Grubberwahl? Walze?

Beitrag von joe_d » Freitag 7. August 2009, 21:39

Es gibt doch noch Menschen die sich mit Grubber beschäftigen ....

unter: http://www.agro-biotechnologie.de/index ... &Itemid=33

gibt es einen der sich ganz interessant vorstellt

die Frage ist natürlich immer wie viel Pferde für wie viel arbeitsbreite und wie viel Reifendruck um damit im Feld zu wenden
hat das gut gelöst - aber hat schon jemand erfahrung damit?

joe
als das Leben vom Wasser auf das Land kam, wurden tendenziell von jenen die Geschlechtsorgane immer schöner, die ihre Verdauungsorgane in den Boden trieben, gegen über jenen die sie mit sich herumtrugen.....

Georg Doppler
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Re: Grubberwahl? Walze?

Beitrag von Georg Doppler » Donnerstag 13. August 2009, 23:34

Schaut ganz interessant aus der Treffler. Mit aufgebauter Sämaschine sicher ein sehr universelles Gerät. Hat es schon jemand arbeiten gesehen?
Georg
Bio-Marktfruchtanbau, Blonde d´Aquitaine hornlos Zucht, Freilandschweinehaltung in Oberösterreich:
Mulch- und Direktsaat auf mittelschwerem Lehm, 360m, 900mm, 7,8 Grad
http://www.biohofdoppler.at
Vibroflex, John Deere 750a, Dynadrive

Hans Gresshöner
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Re: Grubberwahl? Walze?

Beitrag von Hans Gresshöner » Dienstag 3. November 2009, 08:05

ich hab nen 4 balkigen MÜLLER grubber(PFLUGMÜLLER,KÖLN) reaktiviert und die 380er keilringe einer uralten camebridgewalze im abstand von ca.80mm als tragwalze dahinter gebaut.
lässt sich bei 3m gut ausheben und machte ne ordentliche arbeit---kein verstopfen oder verkleben(ohne abstreifer)

piotri
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Re: Grubberwahl? Walze?

Beitrag von piotri » Donnerstag 7. Oktober 2010, 16:25

Hallo

Also ich besitze seit 430 Ha einen Koeckerling Vector mit der STS Walze.

Der Kaufgrund war eigentlich die Walze.
Das was mir an ihr gefaellt ist das Soil to Soil Prinzip. Deswegen wird ter Boden gerade beim nassen Lehmboeden nicht so versiegelt.
Gerade in diesem Jahr koennte man sehen, dass sie uch unter nassen Bedingungen gut zurechtkommt.
Also ich bin mit der Arbeit voll zufrieden

Gruss Piotri

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