Rapsaussaat mit Beisaat von Leguminosenmischung RapsPro

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Sebastian Meyer
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Rapsaussaat mit Beisaat von Leguminosenmischung RapsPro

Beitrag von Sebastian Meyer » Donnerstag 3. März 2016, 13:05

Mahlzeit aus dem nass kalten Bayern

In der aktuellen LOP März 2016 war wieder in der Betriebsreportage etwas von der Leguminosenmischung RapsPro zu lesen.

Mich interessiert das Thema sehr da ich mir eine Unkrautunterdrückendewirkung sowie N-Fixierung und die Förderung des Bodenlebens erhoffe.

Deshalb meine Frage:

Muss ich die Mischung separat aussäen z.B. mit aufgebauten Schneckenkornstreuer/Pneumatikstreuer oder
funktioniert das auch wenn ich Körnerraps mit Rapspro mische und dann zusammen aussäe?

Wenn ja zu welchen Anteil, und wie sieht es mit anschließender Herbizidmaßnahme aus?

Mit freundlichen Gruß

Sebastian
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Konrad Steinert
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Re: Rapsaussaat mit Beisaat von Leguminosenmischung RapsPro

Beitrag von Konrad Steinert » Donnerstag 3. März 2016, 20:30

Das Gemisch Rapspro kann zusammen mit dem Raps gesät werden. Allerdings muss man dann etwas aufpassen, dass es nicht zu einer Entmischung kommt, d. h. man sollte immer nur kleinere Mengen in die Sämaschine füllen und das Saatgut gut durchmischen. Jedoch sind die Wicken- und Kleesamen ähnlich groß wie der Raps, so dass dieses Problem beherrschbar sein sollte.

Alle häufigen Fragen zu Rapspro hat Rudloff Feldsaaten hier zusammengefasst, einschließlich der Erfahrungen zum Herbizideinsatz:
http://www.rudloff.de/rapspro-faq.html
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Sebastian Meyer
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Re: Rapsaussaat mit Beisaat von Leguminosenmischung RapsPro

Beitrag von Sebastian Meyer » Freitag 4. März 2016, 09:30

Kann man auch nur Alexandrinerklee verwenden?

Da dieser bestimmt günstiger wäre als die Rapspromischung oder?
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Re: Rapsaussaat mit Beisaat von Leguminosenmischung RapsPro

Beitrag von Konrad Steinert » Freitag 4. März 2016, 13:54

Ja, das wäre sicher auch möglich. Aber der Alexandrinerklee ist besonders empfindlich gegenüber allen Herbiziden und ist nur wenig konkurrenzfähig, besser wären wahrscheinlich die Sommerwicken als Solobeisaat. Viele Landwirte arbeiten auch mit anderen Leguminosen wie Ackerbohnen oder Lupinen.
Für die ersten Versuche sollten Sie es aber erst einmal mit der erprobten Mischung versuchen, um den Effekt zu sehen.
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