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Re: Dank der Griechen

Verfasst: Montag 3. Mai 2010, 08:18
von Stefan81
Beteffend Eigenkapitalausstattung gibt es ja viele Betriebe im Osten die nach dem zerfall der DDR einen landwirtschaftlichen Betrieb gepachtet haben und dann verständlicher Weise nicht 70% ihrer Fläche als Eigenfläche haben sondern 95% Pachtflächen und da ist es nicht so einfach 2 Verlustjahre durchzutauchen ohne das Wasser bis zum Hals stehen zu haben, denn die Verpächter wollen in Sep. pünktlich ihr Geld und der Rest ist ihnen egal. Mit Eigenfläche ist das auf alle Fälle leichter.

Re: Bestandsaufnahmen

Verfasst: Montag 3. Mai 2010, 13:28
von Tyrolens
Hallo, tendenziell ist die Eigenkapitalquote bei österr. Betrieben schon höher und wenn nicht, wird halt Geld von anderen Seiten beigesteuert. Liquidität ist damit wirklich kein Thema. Und wenn der Opa sein Pensionskonto plündern muss. ;)

Was die aktuelle Griechenlandkrise bring,t sind recht interessante EUR/USD Kurse. Das bemerkt man, wenn man grad bissl Diesel kaufen möchte. Die Preise sind in den letzten Wochen deutlich gestiegen. Dies aber als Impuls für größere Vorratskäufe zu sehen - ich weiß nicht. Irgendwann wird wieder gegen den USD spekuliert, dann sinken die Preise wieder. Man kann allenfalls das Preisschwankungsrisiko etwas dämpfen. Mehr nicht. Dazu muss man aber kein Hochfinanzer sein, sondern wie eh und eh z.B. einen Drittelmix machen.

Alles in Allem kann ich für mich persönlich aus den letzten Jahren nur eine Regel ziehen: Wir sind zum Spielball der Spekulanten geworden und jeder, der sagt, er können die Markt- und Kursbewegungen errechnen, der lügt. Das ganze ist pure Willkür. Das einzige was da hilft, sind Insiderinfos.