No-Till und Hochwasser

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low-tiller
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No-Till und Hochwasser

Beitrag von low-tiller » Mittwoch 19. Januar 2011, 19:26

hallo ,
ein teil meiner wintersaaten sind schon seit einer woche überflutet .
mich würde mal interessieren , ob notill bestellte wintersaaten eine überflutung länger überleben als much oder pflugsaatvarianten ?
wie stark wird das boden leben duch dieses hochwasserereignis direkt oder indirekt geschädigt ?
ein teil meines strohs wird wohl mit dem abziehenden wasser weg schwimmen und steht meinen würmern nicht mehr als futter zur verfügung .
wie ist eure meinung dazu ?

gruß jürgen
nord-östliches niedersachsen , leichter heidesand grundwasserfern und flußmarsch grundwassernah , bis auf neu übernommene flächen 100 % notill , scheibendrille mit unterfußdüngung und 25cm reihenabstand , low-tech und low-input .

Kohl
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Re: No-Till und Hochwasser

Beitrag von Kohl » Donnerstag 20. Januar 2011, 07:51

Hallo,
ich kann mir kaum vorstellen, dass ein Unterschied in der Überlebensrate der Pflanzen besteht. Nach einer Woche mußt Du wohl von einem Totalausfall ausgehn.
Wir bewirtschaften eine Parzelle in einem Übeschwemmungsbereich mit 0-5 Hochwasserereignissen /Winter und sind dort mittlerweile, wie die umliegenden Landwirte auch, bei Maismonokultur angekommen. ok, es handelt sich nur um 1,5 ha und macht mir keinen Kummer. Aber regelmässige Ausfälle bringen mir auch nichts.
Ob dein Stroh wegschwimmt, hängt stark von der vorhandenen Strömung ab. Bei unserem Feld hängt tonnenweise Maisstroh in den umliegenden Hecken eines Campingplatzes :(
100% Mulchsaat, konventinell, Scheibenschardrilltechnik
50% Wintergetreide, 50% Silomais,
100% Zwischenfrüchte nach Getreide

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