Hilfe, die Mäuse nehmen überhand

ulikum
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Re: Hilfe, die Mäuse nehmen überhand

Beitrag von ulikum » Freitag 26. November 2010, 09:12

York-Th. Bayer hat geschrieben:also die Pauschale Annahme das No Till Leute immer nur mit Mäusen zu kämpfen haben weil die ja No Till machen ist nicht Korrekt. Sie ist sicherlich im individuellen Gefühl und lokalen Beobachtung mit Ja zu sehen. Sobald man mit Forschern spricht, wie dem Prof. aus Gießen, dazu gab es auch schon im Rahmen der GKB ein Spezial, dann ist dies nicht so sondern regional eingeschränkt. Es kommen noch ganz andere Faktoren zum Zuge die zu diesen "Epedemien" führen.

Krankheiten zur Mäusebekämpfung:
Wie macht es denn die Natur bei den Kaninchen? dort gibt es regelmäßig Viren Züge die zu einer Dezimierung der Population führen. Und vor allem wenn die Belegdichte zu hoch ist.
http://de.wikipedia.org/wiki/Myxomatose ... erbreitung
Das ist eine ganz natürliche Sache und haben wir schon mal als Mensch daran gedacht die freilebenden Kaninchen zu Impfen das die nicht davon betroffen sind?
York-Th.

Hallo Herr Bayer, sind sie nun genau so krank wie ich, ?
oder dürfen sie etwas schreiben was man mir nicht zugesteht?

egal, es war eine Meinung über den man diskutieren sollte, denn dafür ist das Forum da.

Nur so zu nachdenken,
die einen machen es! -> auch schon in Deutschland !?

und die anderen werden wenn sie nur den Gedanken haben und etwas zur Diskusion stellen
als krank hingestellt.

Wer hier schreibt und nicht in der Lage ist,
sich eine andere Meinung anzuhören und dannach sachlich über
diese diskutieren zu können,
ich glaube der ist hier im falschen Forum.
Wenn zwei Menschen jeder einen Apfel haben
und sie diese Äpfel tauschen, hat am Ende auch nur jeder einen.
Wenn aber zwei Menschen je einen Gedanken haben
und diese tauschen, hat am Ende jeder zwei neue Gedanken
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low-tiller
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Re: Hilfe, die Mäuse nehmen überhand

Beitrag von low-tiller » Freitag 26. November 2010, 17:07

hallo tomte und andersgesehen ,
merkt ihr eigentlich nicht , das ihr unter die gürtellinie schlagt ?
wollen wir hier grabenkriege führen , oder erfahrungen und meinungen austauschen ?
nord-östliches niedersachsen , leichter heidesand grundwasserfern und flußmarsch grundwassernah , bis auf neu übernommene flächen 100 % notill , scheibendrille mit unterfußdüngung und 25cm reihenabstand , low-tech und low-input .

Kai Epperlein
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Re: Hilfe, die Mäuse nehmen überhand

Beitrag von Kai Epperlein » Freitag 26. November 2010, 17:28

Danke low-tiller, ich denke auch, dass wir wieder zum Thema zurückkehren und die persönlichen Anfeindungen unterlassen sollten.

Kai Epperlein

tomte
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Re: Hilfe, die Mäuse nehmen überhand

Beitrag von tomte » Freitag 26. November 2010, 19:47

low-tiller hat geschrieben:hallo tomte und andersgesehen ,
merkt ihr eigentlich nicht , das ihr unter die gürtellinie schlagt ?
Nein low-tiller, ich schlage nirgendwohin. ulikum stellt immer wieder hier Themen zur Diskussion, man wird von ihm sogar aufgefordert zu diskutieren. Tut man dies fühlt sich ulikum persönlich angegriffen, obwohl er noch nicht mal seine eigene Meinung dazu preisgibt (siehe auch im Humus Thread). Finde ich auch richtig, wenn man eine Diskussionsvorlage gibt die Diskussion nicht gleich beeinflusst, aber irgendwann sollte dann schon etwas mit Hand und Fuß kommen wenn einem das Thema so wichtig ist. Aber es geht nicht um das Thema an sich, sonst hätte ulikum schon lange auf die angesprochenen Punkte reagieren müssen (z.B. "ich habe schon Greifvogelstangen aufgestellt, den Schaden bonitiert usw.). Ok, das ist mein Fehler, dass ich mal wieder auf seine Sticheleien und Beleidigungen reingefallen bin...
wollen wir hier grabenkriege führen , oder erfahrungen und meinungen austauschen?
Willst du nun Meinungen und Erfahrungen oder nicht? Wo ist denn deine?

@ulikum: Dass keine Antwort auf den Beitrag von York-Th. Bayer kommt ist logisch, denn aus dem Beitrag selbst geht keine Aussage hervor die weiter diskutierbar ist. Das einzige was der Hinweis auf die Kaninchen zeigt, ist dass die Verschleppung (oder absichtliche Aussetzung) von Krankheiten oder auch Tieren (Australien hatte z.B. nie Kaninchen) größere Probleme und Folgeprobleme auslöst als wir als Menschen überblicken oder kontrollieren können.
56ha Wald, 140ha LN (27 Weide/Naturweide), 32 Milchkühe, 1900 Legehennen
lehmiger Sand - sandiger Lehm, 7°C, 450mm, Bio (Demeter)
Kleegras (2jährig), Dinkel, Kartoffel (9ha), Gemüse (9ha), Hafer/Gerste/Erbse/So-Weizen (+Untersaat)

ulikum
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Re: Hilfe, die Mäuse nehmen überhand

Beitrag von ulikum » Samstag 27. November 2010, 09:09

low-tiller hat geschrieben:hallo tomte und andersgesehen ,
merkt ihr eigentlich nicht , das ihr unter die gürtellinie schlagt ?
low-tiller hat geschrieben: wollen wir hier grabenkriege führen , oder erfahrungen und meinungen austauschen?


Hallo Jürgen,

vielen Dank das du deine Meinung geäußert hast.

Es tut mir leid das ich dich damals beim Thema Bakterien zur Düngung so hart,
aber ich hoffe nicht beleidigend angegangen habe.
Deshalb von meiner Seite ein Entschuldigung.
Zuletzt geändert von ulikum am Montag 29. November 2010, 14:25, insgesamt 1-mal geändert.
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ulikum
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Re: Hilfe, die Mäuse nehmen überhand

Beitrag von ulikum » Samstag 27. November 2010, 10:40

tomte hat geschrieben:
@ulikum: Dass keine Antwort auf den Beitrag von York-Th. Bayer kommt ist logisch, denn aus dem Beitrag selbst geht keine Aussage hervor die weiter diskutierbar ist. Das einzige was der Hinweis auf die Kaninchen zeigt, ist dass die Verschleppung (oder absichtliche Aussetzung) von Krankheiten oder auch Tieren (Australien hatte z.B. nie Kaninchen) größere Probleme und Folgeprobleme auslöst als wir als Menschen überblicken oder kontrollieren können.

Sehr geehrter Herr Tomte,

wenn man den Text von Herrn Bayer liest, und den angegebenen Link weiterverfolgt, dann kommt man zu folgendem Text.
Auszug aus dem Text:

Hierzu wurden „Kanincheninspektoren“ zur Kontrolle eingesetzt, die mit dem australischen Kamel, vorwiegend im Norden, oder einem Kamelwagen, im Süden, entlang des Zauns diesen inspizierten und nach Kaninchen Ausschau hielten. Kamele hatten sich schon beim Bau des Zauns als beste Transportart erwiesen, da sie ausdauernd waren und tagelang ohne Wasser auskamen. Bis in die 1950er Jahre wurde so das Eindringen von Kaninchen erfolgreich überwacht.

Seither wird die Population mit Hilfe von Erregern der Myxomatose, der Kaninchenpest, gesteuert, die die Bedeutung des Zauns mehr und mehr verringerten. Steigt die Kaninchendichte in einem Gebiet über ein bestimmtes Maß, kann durch Abwurf von infizierten Ködern (vorzugsweise zucker- und wasserhaltiges Gemüse) gezielt eine Epidemie ausgelöst werden, die allerdings das Kaninchenvorkommen nur auf eine geringere Dichte zurück setzt, weil mit sinkender Dichte die Epidemie von allein zum Erliegen kommt. Anders als der Zaun zielt diese Methode nicht auf eine völlige Abwesenheit von Kaninchen, sondern auf ihre Begrenzung auf eine möglichst geringe Besiedlungsdichte. Das Auslösen einer vollständig erfolgreichen Epidemie ist mit heute bekannten Erregern nicht möglich.
Ich denke das es sich hier um eine eindeutige und auch diskussionswürdige Aussage zum Thema handelt.

Hochachtungsvoll

Ulrich Schleiter

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Re: Hilfe, die Mäuse nehmen überhand

Beitrag von York-Th. Bayer » Samstag 27. November 2010, 20:13

Und mit dieser Besatzdichte, wie man es bei den Kaninchen erreicht, hat auch keiner Probleme bei den Mäusen. Nur wenn, wie in mehreren der letzten Jahre im Thüringer Becken, man mit bis zu 50% Ertragsausfall bei Weizen erleben durfte durch Mäuse dann waren wohl es zu viele.Und es waren durch die Bank alle Bewirtschaftungsformen betroffen. Es will keiner den Unkrautfreien- und Schadlingsfreien Acker. Wir brauchen von allem eine gewisse Grundlast um auch Futter & Daseinsberechtigung für die Nützlinge zu haben.
Ich würde mal sagen das hier einer gar nicht sich die Mühe gemacht hat um den Link zu lesen oder es ihm nicht gefallen hat was er las. Eine Entschuldigung für "Blöd" usw. wäre angebracht.
Einen gesegneten 1ten Advent.

York-Th. Bayer
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Re: Hilfe, die Mäuse nehmen überhand

Beitrag von low-tiller » Sonntag 28. November 2010, 12:39

tomte hat geschrieben:
low-tiller hat geschrieben:hallo tomte und andersgesehen ,
merkt ihr eigentlich nicht , das ihr unter die gürtellinie schlagt ?
Nein low-tiller, ich schlage nirgendwohin. ulikum stellt immer wieder hier Themen zur Diskussion, man wird von ihm sogar aufgefordert zu diskutieren. Tut man dies fühlt sich ulikum persönlich angegriffen, obwohl er noch nicht mal seine eigene Meinung dazu preisgibt (siehe auch im Humus Thread). Finde ich auch richtig, wenn man eine Diskussionsvorlage gibt die Diskussion nicht gleich beeinflusst, aber irgendwann sollte dann schon etwas mit Hand und Fuß kommen wenn einem das Thema so wichtig ist. Aber es geht nicht um das Thema an sich, sonst hätte ulikum schon lange auf die angesprochenen Punkte reagieren müssen (z.B. "ich habe schon Greifvogelstangen aufgestellt, den Schaden bonitiert usw.). Ok, das ist mein Fehler, dass ich mal wieder auf seine Sticheleien und Beleidigungen reingefallen bin...
wollen wir hier grabenkriege führen , oder erfahrungen und meinungen austauschen?
Willst du nun Meinungen und Erfahrungen oder nicht? Wo ist denn deine?

@ulikum: Dass keine Antwort auf den Beitrag von York-Th. Bayer kommt ist logisch, denn aus dem Beitrag selbst geht keine Aussage hervor die weiter diskutierbar ist. Das einzige was der Hinweis auf die Kaninchen zeigt, ist dass die Verschleppung (oder absichtliche Aussetzung) von Krankheiten oder auch Tieren (Australien hatte z.B. nie Kaninchen) größere Probleme und Folgeprobleme auslöst als wir als Menschen überblicken oder kontrollieren können.

leider habe ich erfahrungen , von denen ich berichten kann !
bei mäusen halten sich meine ertragsausfälle in annehmbaren grenzen und das trotz no-till .
was mir
3 jahre in folge große probleme bereitet hatte , war eine kaninchenplage , in einer recht isoliertenlage , in der ich der einzige ackerbauende landwirt bin .
höhepunkt der plage war 2009 mit 80% ertragsausfall bei getreide !
wer so etwas mit durchgemacht hat , den interessiert es igentwann nicht mehr , woran die schädlinge zu grunde gehen , wichtig ist einem dann nur noch , das die polulation zusammenbricht !
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ANDERSgesehn
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Re: Hilfe, die Mäuse nehmen überhand

Beitrag von ANDERSgesehn » Sonntag 28. November 2010, 15:53

@bayer
eine entschudigung für was und von wem?
ulikum hat ein problem, nur ein problem "mit sich selbst" !!!
(bei fragen an arzt, psychologen, pfarrer oder freunde wenden)
ich schrieb nirgends über dummheit oder klugheit.
ich schrieb nur die (gedankliche) haltung über eine virusverbreitung ist KRANK.

der unterschied zwischen virus und bakterien in kurzen exkurs:
viren (tollwut, schweinepest, maul- und klauenseuche, influenza, ....)
bakterien (nagerseuche, milzbrand, cholera, staphylokokken (anginaerreger), streptokokken,...)

viren haben keinen eigenen stoffwechsel und können sich nicht teilen (keine zellteilung)
vermehrt sich nur innerhalb lebender wirtszellen, wobei sie deren erbgut zerstören und ihr eigenes erbgut dafür einsetzen. viren lassen sich auf künstl. nährboden nicht züchten.

bakterien haben einen eigenen stoffwechsel und vermehren sich auch selbstständig.
bakterien lassen sich auf künstl. nährboden züchten.

antibiotika zerstören bakterien und nicht viren. oftmals ist die kombination von viren und bakterien schuld, dass die/eine krankheit ausbricht.

die meisten viren und bakterien überleben -30°c und bis +60°c (somit das normale jahreswetter)
beiden krankheitserreger werden zumeist über offene stellen (mund) aufgenommen.
(ich weise darauf hin, im link steht auch die gesundheitsbeieinträchtigung des menschen !!!)

die genannte hasenkrankheit ist in ö meldepflichtig (zwangsabschuß, starkbejagung)
falls fragen zu krankenheiten bitte gerne, ANDERSgesehn.

@kai
ich hoffe, sie sehen wie ulikum auf meine voschläge rumreitet und zu meine vorschlägen diskutiern will. nämlich gar nicht, und ist eigentlich selbst nur persönlich! (genauso wie bei goos).
gott sei dank habe ich lösungsvarianten, sonst wäre man einer phobie zum opfer gefallen.

@jürgen
danke, für: oder erfahrungen und meinungen austauschen ?
>> ist in jeden meiner beiträge zu lesen!<<
kanninchen, hasen oder schnecken? oder doch eine kombi von diesen?
gegen kannichen und hasen hilft, den feldschlag zu vergrößern, tierblut aufstellen oder buttersäure spritzen. die beiden letzten sind sehr übel riechend.

in ö wird wildverbiß in diesen ausmaß durch die jägerschaft getragen (wie ist es in deiner gegend?)
wenn die jägerschaft nicht den forderungen der ortsbauerschaft nachkommt, gibt es von der behörde dann einen beantragten zwangsabschuß (steht in burgenland (ist ähnlich der lüneburger heide) oft an der tagesordnung, und wird mittels frettchen gejagt)

@ulikum
schon gegoggelt nach meinen lösungen?



lg
ANDERSgesehn.

ps: weiters gegen mäuse hilft auch gips mit wasser oder germ mit wasser anbieten!
schweinezucht & schweinemastbetrieb mit
pseudovergleyte parabraunerde, 60-68 bodenpunkte
290-410m seehöhe ~900mm jahresniederschlag 9° temp.
im letzten jahrtausend weltmeister in stoppelpflügen.
es ist verdammt hart bauer zu sein.

ulikum
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Re: Hilfe, die Mäuse nehmen überhand

Beitrag von ulikum » Sonntag 28. November 2010, 17:32

ANDERSgesehn hat geschrieben:

@ulikum
schon gegoggelt nach meinen lösungen?



lg
ANDERSgesehn.

nach Ihren Lösungen brauche ich nicht zu googlen.
wenn man ab und zu meine Texte lesen würde dann wüsste man das ich allein in meiner Gemarkung 2,5 km Hecken unterhalten, Sitzstangen und sonstiges ist obligatorisch. Schaut man sich dann noch via Google meinen Standort an, dann ergibt es sich von alleine das für natürliche Feinde genügend getan wird.
Alles wurde schon einmal mit Goos durchgekaut und sollte somit eigentlich nichts neues sein.

meine Frage war einzig und allein die Idee eine Impfung durchzuführen und damit die Mäusepopulation zu reduzieren.
Das man darüber geteilter Meinung sein kann ist klar, aber man kann aber auch drüber diskutieren ohne sich persönliche angreifen zu müssen.
Das was jetzt läuft, zu sagen das habe ich ganz anders gemeint, ist einfach lächerlich.
Was hier erreicht werden soll ist doch offensichtlich das zeigen schon die Angriffe gegen Jürgen.

Hochachtungsvoll

Ulrich Schleiter
Zuletzt geändert von ulikum am Montag 29. November 2010, 14:27, insgesamt 1-mal geändert.

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