Schäden durch Mäuse

Peter Heller
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Re: Schäden durch Mäuse

Beitrag von Peter Heller » Montag 19. April 2010, 19:20

michi hat geschrieben:welcher wirkstoff im tartarischen buchweizen ist derjenige, der gegen mäuse hilft. angeblich fallen den mäusen bei dem kontakt mit der pflanze die haare aus und sie bekommen sonnenbrand?

ha...hier kan ich als frischer bioumsteller auch mal punkten ^^

also der tartarische buchweizen enthält in den schalen der nüsschen einen roten farbstoff der bei verzehr zu einer überempfindlichkeit gegen sonnenlicht führt...deshalb die schäden am pelz der mäuse.....
übrigends is das auch der grund warum buchweizen traditionell geschält verkauft wird....so vermeidet man das n körnerfresser..ähm ein sich gesund ernährender mensch zu viel von dem farbstoff erwischt und auch hautprobleme bekommt....

ps: ich bau heuer tartarischen buchweizen ein den ich vermehre zum zwischenfruchtanbau....genau aus dem grund

low-tiller
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Re: Schäden durch Mäuse

Beitrag von low-tiller » Dienstag 20. April 2010, 06:53

Peter Heller hat geschrieben:
michi hat geschrieben:welcher wirkstoff im tartarischen buchweizen ist derjenige, der gegen mäuse hilft. angeblich fallen den mäusen bei dem kontakt mit der pflanze die haare aus und sie bekommen sonnenbrand?

ha...hier kan ich als frischer bioumsteller auch mal punkten ^^

also der tartarische buchweizen enthält in den schalen der nüsschen einen roten farbstoff der bei verzehr zu einer überempfindlichkeit gegen sonnenlicht führt...deshalb die schäden am pelz der mäuse.....
übrigends is das auch der grund warum buchweizen traditionell geschält verkauft wird....so vermeidet man das n körnerfresser..ähm ein sich gesund ernährender mensch zu viel von dem farbstoff erwischt und auch hautprobleme bekommt....

ps: ich bau heuer tartarischen buchweizen ein den ich vermehre zum zwischenfruchtanbau....genau aus dem grund
hallo,
also muß die pflanze abreifen , damit sie gegen mäuse helfen kann ?
hilft es wirklich , oder .......... ?
wo liegt der unterschied zu "normalen" buchweizen ?

gruß von einem kovi , dem die mäuse heuer die letzten haare vom kopf fressen :mrgreen:
nord-östliches niedersachsen , leichter heidesand grundwasserfern und flußmarsch grundwassernah , bis auf neu übernommene flächen 100 % notill , scheibendrille mit unterfußdüngung und 25cm reihenabstand , low-tech und low-input .

Peter Heller
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Re: Schäden durch Mäuse

Beitrag von Peter Heller » Dienstag 20. April 2010, 12:22

low-tiller hat geschrieben:
Peter Heller hat geschrieben:
michi hat geschrieben:welcher wirkstoff im tartarischen buchweizen ist derjenige, der gegen mäuse hilft. angeblich fallen den mäusen bei dem kontakt mit der pflanze die haare aus und sie bekommen sonnenbrand?

ha...hier kan ich als frischer bioumsteller auch mal punkten ^^

also der tartarische buchweizen enthält in den schalen der nüsschen einen roten farbstoff der bei verzehr zu einer überempfindlichkeit gegen sonnenlicht führt...deshalb die schäden am pelz der mäuse.....
übrigends is das auch der grund warum buchweizen traditionell geschält verkauft wird....so vermeidet man das n körnerfresser..ähm ein sich gesund ernährender mensch zu viel von dem farbstoff erwischt und auch hautprobleme bekommt....

ps: ich bau heuer tartarischen buchweizen ein den ich vermehre zum zwischenfruchtanbau....genau aus dem grund
hallo,
also muß die pflanze abreifen , damit sie gegen mäuse helfen kann ?
hilft es wirklich , oder .......... ?
wo liegt der unterschied zu "normalen" buchweizen ?

gruß von einem kovi , dem die mäuse heuer die letzten haare vom kopf fressen :mrgreen:
soviel ich weiß ist das entscheidende wirkdepot in den hüllen der nüsschen....und der buchweizen reift verzögert ab u bildet immer wieder samen.... denke als zf im herbst die abfriert ist das eine tolle deckfrucht für sich langsamer entwickelnde zwischenfrüchte. der tartarische buchweizen ist meines wissens nach der mit dem meisten wirkstoff....und er hilft wirklich!

Konrad Steinert
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Re: Schäden durch Mäuse

Beitrag von Konrad Steinert » Dienstag 18. Mai 2010, 08:18

Der Wirkstoff im Tatarischen Buchweizen heißt Fagorutin und ist auch in jüngeren Pflanzen enthalten, man muss also nicht auf die Abreife des Buchweizens warten. Unangenehm bemerkbar macht er sich dann, wenn z.B. Schafe davon fressen, die davon den beschriebenen Sonnenbrand bekommen können. Beim normalen Buchweizen gibt es Fagorutin nur in kleiner Konzentration, sicherlich wurde der Gehalt im Verlaufe der züchterischen Bearbeitung auch reduziert. Wie bei vielen Wildpflanzen wehren sich die Pflanzen damit gegen Fressfeinde, z.B. Bitterstoffe in Lupinen oder Glucosinolate im Raps.
Dr. Konrad Steinert
Redaktion
LOP LANDWIRTSCHAFT OHNE PFLUG
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