Sätechnik im System der
Konservierenden Bodenbearbeitung
Vor dem Hintergrund immer weiter steigender Produktionskosten bei sinkenden
Erzeugerpreisen gilt es, Bodenbearbeitungsstrategien hinsichtlich Nachhaltigkeit
und Kosteneffizienz neu zu hinterfragen. Die Konservierende Bodenbearbeitung
führt durch eine geringere Eingriffsintensität in den Boden zu einer erheblichen
Senkung der Arbeitserledigungskosten.
Mit der Reduzierung der Bodenbearbeitungsintensität steigen andererseits
die Anforderungen an die Sätechnik. Auf dem Gebiet der Saatgutablage waren in
den vergangenen Jahren zahlreiche neue Ideen und Entwicklungen zu verzeichnen,
die wiederum jeweils spezielle Anforderungen an die Bodenbearbeitung stellen.
Bodenbearbeitung, (angefangen bei der Stoppelbearbeitung bis zur
Saatbettbereitung) und die Saat müssen deshalb sorgfältig aufeinander
abgestimmt sein und ein schlüssiges Konzept ergeben. Die Landtechnikindustrie
bietet den Landwirten zunehmend solche Gesamtkonzepte an, die über Schulung und
Beratung dem Anwender vermittelt werden.
Ziel des 3. Triesdorfer Tages der Konservierenden Bodenbearbeitung ist
es, diese Konzepte der einzelnen Firmen gegenüber zu stellen. Am Vormittag
werden im Vortragsteil grundsätzliche Anforderungen an die Saattechnik
definiert und die Firmen stellen daraufhin ihre Konzepte vor. Am Nachmittag
haben die Firmen Gelegenheit ihre Konzepte im praktischen Feldeinsatz zu
demonstrieren. Die Arbeitsergebnisse werden vor Ort mit den
Tagungsteilnehmern diskutiert und sollen im Rahmen einer wissenschaftlichen Arbeit
dokumentiert und ausgewertet werden.
Traditionell wird der Triesdorfer Tag der Konservierenden Bodenbearbeitung
in Zusammenarbeit der Fachhochschule Triesdorf, den Landwirtschaftlichen Lehranstalten
(Gutsbetrieb und Landmaschinenschule) und der Gesellschaft für Konservierende Bodenbarbeitung
(GKB) veranstaltet.
Für weitere Informationen schauen Sie bitte auf die Homepage der GKB (www.gkb-ev.de), oder melden sich telefonisch bei Frau Dr.
Epperlein (Tel. 03342-422130) oder bei Herrn Prof. Dr. Göbel in
Triesdorf per e-mail (Adresse: bernhard.goebel@fh-weihenstephan.de).
Programm:
Beginn: 900
Uhr: Alte Reithalle der Landwirtschaftlichen Lehranstalten
Triesdorf
900 – 930: Begrüßung
(Prof. Dr. Göbel,
FH Triesdorf; Frau Dr. Epperlein, GKB Berlin)
930 – 1015: Einführungsreferat: Anforderungen an
die Saattechnik in der Konservierenden Bodenbearbeitung.
(Prof. Dr. Groß,
FH-Triesdorf; Dr. Voßhenrich, FAL Braunschweig)
Kurzdarstellung der
Firmenkonzepte:
1015 – 1030: Amazone
1030 – 1045: Horsch
1045 – 1115: Kaffeepause
1115 – 1130: Köckerling
1130 – 1145 Kverneland
1145 – 1200: Kerner
1200 – 1215: Rabe
1215 – 1230: Väderstad
1230 – 1330 : Mittagspause: Mensa der
Lehranstalten
1330 – ca. 1600
:
Landmaschinenschule; Fläche des
Gutsbetriebes
Vorführung: Praktische Umsetzung der
Firmen-konzepte (BD Sedlmeier, Landmaschinenschule Triesdorf)
Vorführung der Saattechnik auf Flächen, die
von den jjeweiligen Firmen vorbereitet wurden. Beurteilung der Arbeitsqualität
und spätere Auswertung im Rahmen einer wissenschaftlichen Arbeit.
Kosten:
Die Vormittagsveranstaltung ist kostenfrei!
Die Kosten für die Bewirtung (Kaffee und Essen in der Mensa) der Teilnehmer
tragen Fördermitglieder der GKB.
Die
Nachmittagsveranstaltung (Maschinenvorführung in der Landmaschinenschule) ist
für GKB-Mitglieder frei, von allen anderen wird eine Gebühr von € 10.- erhoben.
Wir würden uns freuen, Sie zu dieser Veranstaltung begrüßen zu dürfen.
gez. Prof. Dr. Göbel, Prof. Dr. Groß