Abgeschickt von Martin Häberli (NoTiller) am 23 Juni, 2004 um 20:56:28
Antwort auf: Wasserbindung von Stroh von York-Th. Bayer am 19 Juni, 2004 um 18:52:41:
Hallo York,
Liebe ForumlerInnen,
Das mag stimmen, aber wer bearbeitet der verliert. Nicht nur an Gewinn sondern vor allem an Bodenwasser.
Jegliche Bearbeitung zieht zwingend einen Wasserverlust nach (Pflügen bis 80mmm, Tiefgrubbern bis 50mm, Scheibenegge oder Flügelschargrubber ca 20-30mm) Unter diesem Gesichtspunkt sind die 3mm welche das obenliegende Stroh bindet noch verkraftbar. Wird fälschlicherweise mehrmals bearbeitet, so nimmt das verfügbare Bodenwasser immer mehr ab. Und zu beachten ist dabei, dass die neue Saat immer weniger Anschluss an den gewachsenen Boden hat, da nur dort Wasser aufsteigen kann und so für die Saat und später auch noch für das Wachstum verfügbar sein wird.
Schlussfolgerung:
Je Trockener, desto weniger bearbeiten, beser überhaupt nicht. Die intakte Strohschicht schützt vor Austrocknung. Hohe Stoppeln helfen dabei.
Gruss aus der Schweiz
Martin NT